Unsere Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter

Unsere Sozialstation beschäftigt über 200 Mitarbeiter verschiedenster Berufe, insbesondere den Pflegeberufen mit den unterschiedlichsten Qualifikationen, wie zum Beispiel:

  • Gesundheits- und Krankenpfleger/innen
  • Altenpfleger, Altenpflegerinnen
  • Hauswirtschafterin, Hauswirtschaftshelferinnen
  • Altenpflegehelfer/innen
  • Auszubildende zur Altenpflege und Altenpflegehelfer/in
  • Betreuungskräfte
  • Pflegehelfer mit Grundqualifikation
  • Mitarbeiter in der Verwaltung, der Qualitätsssicherung, der Technik und dem Service
  • Mitarbeiter in der Beratungs- und Koordinierungsstelle
Mitarbeiter

Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weit gefächerte Arbeitsmöglichkeiten, von der Voll- über die Teilzeit, bis zur geringfügigen und ehrenamtlichen Beschäftigung. Damit kommen wir den Wünschen unserer Mitarbeiter weitgehend entgegen. Darüber hinaus können sie sich mit Unterstützung der Station fortbilden und so Zusatzqualifikationen erwerben, zum Beispiel in den Bereichen:

  • Gerontopsychiatrie
  • Validation

Wir führen kontinuierlich große und kleine Teambesprechungen durch. Diese nutzen wir auch zur Information, Kommunikation und zum Einbringen von Wünschen und Bedürfnissen.

Die individuelle Förderung und Entwicklung der Mitarbeitenden ist uns ein großes Anliegen. Daher werden regelmäßig Mitarbeitergespräche geführt und Fort- und Weiterbildungen ermöglicht bzw. angeboten.

Alle unsere Mitarbeiter/innen werden besonders im Umgang mit Demenzerkrankten speziell geschult.

Mit unserem Bonussystem belohnen wir besondere Leistungen, wie zum Beispiel Verbesserungsvorschläge.

Unsere Mitarbeiter*innen – ganz persönlich

Lisa Schäfer, Krankenpflegefachkraft

Lisa SchäferWarum hast Du Dich für die Pflege entschieden?
Den Wunsch, Krankenschwester zu sein, hatte ich schon als ich ein kleines Kind war. Und nach zwei Praktika stand mein Entschluss fest, dass ich den Beruf erlernen möchte.

Deine Ausbildung? Dein Werdegang?
Ich habe meine Ausbildung 2012 im Klinikum Ludwigshafen angefangen. Nach dem Examen habe ich in Speyer im Diakonissen-Krankenhaus auf der Geburtshilfe gearbeitet. Im Januar 2017 habe ich bei der Ökumenischen Sozialstation Ludwigshafen angefangen. Während meiner Ausbildung hatte ich ein Praktikum bei der Sozialstation in Oggersheim gemacht, und jetzt arbeite ich seit 2017 in der Pfingstweide.

Was machst Du jetzt in der Sozialstation?
Ich bin Mentorin für unsere Schüler, mache Nachtrufbereitschaft und bin Pflegebotschafter.

Was gefällt Dir besonders?
Unser Team in der Pfingstweide, die 1-zu-1- Betreuung bei den Patienten, die 1-zu-1-Betreuung von Schülern.

Was gefällt dir nicht so gut?
Das frühe Aufstehen fällt mir öfters schwer.

Mit was beschäftigst Du Dich in Deiner Freizeit?
Ich lese sehr gern und verbringe meine Freizeit gern mit meinen Freunden oder bin mit meinem Mann unterwegs.
 

Sylvia Winkler, Altenpflegefachkraft, Pflegeteamleitung

Sylvia WinklerWarum hast Du Dich für die Pflege entschieden?
Durch positive Erfahrungen bei der Pflege meines Vaters (ambulanter Dienst war mit im Boot) bekam ich die Inspiration, ebenso den Patienten wie auch den Angehörigen die (Pflege-)Welt ein bisschen einfacher und schöner gestalten zu können.

Deine Ausbildung? Dein Werdegang?
Nach einer Ausbildung zur Zahnarzthelferin habe ich als Serviceleitung im Variete-Palast Speyer gearbeitet. Nach der Geburt meines Sohnes war ich zunächst Hausfrau und Mutter, dann später Köchin im Kindergarten. 2015 habe ich die Ausbildung zur Altenpflegerin gemacht. Seit 2018 bin ich bei der Ökumenischen Sozialstation Ludwigshafen und arbeite dort inzwischen als Pflegeteamleitung. Durch mein Wechselpraktikum während der Ausbildung konnte ich Einblicke in die ambulante Pflege erhalten. Es gefiel mir so gut, dass ich nach dem Examen von der stationären Pflege in die ambulante Pflege wechselte.

Was machst Du jetzt in der Sozialstation?
Ich bin Bezugspflegekraft für den Ortsteil Rheingönnheim und inzwischen auch Pflegeteamleitung im Team Südwest. Als Bezugspflegekraft bin ich in der Patienten-Versorgung und Hauptansprechpartner für die Kommunikation mit den Patienten, Angehörigen und Ärzten. Als Pflegeteamleitung fallen folgende Bürotätigkeiten an: Touren planen, Dienstpläne erstellen, Telefonate erledigen (z.B. Anfragen), Neuaufnahmen etc.

Was gefällt Dir besonders?
Selbstorganisiertes Arbeiten, Pflegegestaltung mit und für Menschen, Wundverbände sind toll J, Teamarbeit in richtig tollem Team, Rückhalt von der Führungsebene, Aufstiegschancen, berufliche Verwirklichung, offene Ohren.

Was gefällt dir nicht so gut?
Spätdienste sind doof, aber eben notwendig.

Mit was beschäftigst Du Dich in Deiner Freizeit?
Mit meiner Familie und unserem Hund Oscar sind wir häufig mit dem Wohnwagen on Tour. Im Winter stricke ich gerne Socken oder bastel, werkel, backe oder koche vor mich hin. Als aktiv passive Mutter im Musikverein Oggersheim bin ich oft mit meinen Männern von der Truppe an den Wochenenden unterwegs.
 

Anette B., Krankenpflegefachkraft, Stellvertretende Pflegedienstleitung

Anette BayerWarum hast Du Dich für die Pflege entschieden?
Ich wollte schon immer Krankenschwester werden. Ich habe schon als Kind mit meinem Arztkoffer Spritzen gegeben…

Deine Ausbildung? Dein Werdegang? 
Nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester war ich 12 Jahre auf einer chirurgischen Station, dann 8 Jahre in der Notaufnahme im St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen tätig. Seit 2012 arbeite ich bei der Ökumenischen Sozialstation Ludwigshafen.

Was machst Du jetzt in der Sozialstation?
Ich bin stellvertretende Pflegedienstleitung, Dokumentations-Beauftragte, Mentorin und fahre Tour. Ich mache die Neuaufnahmen, bin viel am Telefon. Eine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung ist angedacht.

Was gefällt Dir besonders?
Die viele Abwechslung, neue Patienten, persönliche Gespräche. Und dass viele Patienten schon lange dabei sind.

Was gefällt dir nicht so gut?
Das Einspringen (z.B. morgens um 7 Uhr angerufen werden).

Mit was beschäftigst Du Dich in Deiner Freizeit?
Ich mache Yoga zur Stressbewältigung, kümmere mich um meine Tiere (Hund, Fische, Meerschweinchen), gehe gerne essen, ins Kino, in Konzerte. Treffe mich mit Familie und Freunden.

Anette R., Krankenpflegefachkraft, Qualitätsmanagement

Warum hast Du Dich für die Pflege entschieden?
Meine Oma und eine Freundin von mir waren Krankenschwester. Deren Berichte haben mein Interesse an der Pflege geweckt. Außerdem wurde mein Opa bei uns zu Hause von meiner Mutter gepflegt, und da kam dann auch die Schwester von der Sozialstation zur Unterstützung vorbei. Da mich der Beruf immer mehr interessierte, habe ich dann zusammen mit meiner Mutter an einem Kurs für häusliche Krankenpflege teilgenommen und in den Schulferien Praktika im Krankenhaus gemacht.

Deine Ausbildung? Dein Werdegang?
Nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester habe ich zuerst auf einer neurologischen Station einer Uniklinik gearbeitet. Danach war ich in der ambulanten Pflege im ländlichen Gebiet tätig. 2005 wechselte ich zur Ökumenischen Sozialstation und wurde dort Bezugspflegekraft in der Innenstadt.

Was machst Du jetzt in der Sozialstation?
Mittlerweile arbeite ich im Qualitätsmanagement. Da führe ich Pflegevisiten und Dokumentationskontrollen durch, sorge für die Umsetzung von Expertenstandards, führe Schulungen und interne Audits durch, koordiniere und leite interne Arbeitsgruppen, begleite externe Überprüfungen, erstelle Auswertungen und sorge für die Aktualisierung unserer Regelungen.

Was gefällt Dir besonders?
Dass ich sehr selbständig arbeiten kann, laufend dazulerne, mich ständig weiterentwickeln kann, kein Tag wie der andere ist, der große Rückhalt und das Vertrauen der Vorgesetzten, tolle Kolleginnen. Und dass meine Arbeitszeiten sehr gut mit meiner Familie vereinbar sind.

Was gefällt dir nicht so gut?
Wenn ich Vorgaben umsetzen muss, in denen ich wenig Sinn erkenne.

Mit was beschäftigst Du Dich in Deiner Freizeit?
Ich kümmere mich um meinen Schrebergarten und spiele mit Leidenschaft in einem Blasorchester mit.

Babett R., Altenpflegerin, stellv. Pflegedienstleitung

Warum hast Du Dich für die Pflege entschieden?
Ich wollte schon mit 13 Jahren Krankenschwester werden, ich habe das schon sehr früh gewusst. Meine Tante und Oma waren auch in der Pflege.

Deine Ausbildung? Dein Werdegang?
Von 1999 bis 2002 habe ich die Ausbildung zur Altenpflegefachkraft im DSK-Seniorenheim gemacht. Direkt im Anschluss daran bin ich zur Ökumenischen Sozialstation gegangen.

Was machst Du jetzt in der Sozialstation?
Inzwischen arbeite ich seit sieben Jahren als Pflegeteamleitung und als stellvertretende Pflegedienstleitung.

Was gefällt Dir besonders?
Der Patientenkontakt, dass die Arbeit sehr abwechslungsreich und vielseitig ist, das eigenständige Arbeiten, das gute Kollegium / Team.

Was gefällt dir nicht so gut?
Das phasenweise Einspringen bei einer Krankheitswelle.

Mit was beschäftigst Du Dich in Deiner Freizeit?
Ich treffe mich gerne mit Freunden, mache Ausflüge mit Kindern und Freunden, meine Familie.

Kai H., ehemaliger Auszubildender, jetzt Altenpflegefachkraft

Kai HaasWarum hast Du Deine Ausbildung bei der Sozialstation Ludwigshafen gemacht?
Durch einen Infotag bei der Caritas-Altenpflegeschule lernte ich Kerstin K. kennen, die zu dem Zeitpunkt Praxisanleiterin in der Sozialstation war. Sie erzählte mir von der Arbeit der Sozialstation und das war der Punkt, wo ich mir sagte, das kann ich mir vorstellen. 2016 habe ich dann die Ausbildung zur Altenpflegefachkraft in der Sozialstation Ludwigshafen begonnen und 2018 mit dem Examen beendet (verkürzte Ausbildung, da ich zuvor schon eine Krankenpflegeausbildung gemacht hatte).

Wie war Dein erster Tag in der Sozialstation?
Zunächst war ich sehr überrascht, weil mein Praxisanleiter gewechselt hatte: von Kerstin zu Frank. Doch am Ende des Tages war es sehr angenehm. Es war die Geburtsstunde des „Party-Panda“, denn im Dienstauto, einem Fiat Panda, herrschte immer gute Laune.

Was war die größte Herausforderung in der Ausbildung für Dich?
Es war eine Herausforderung, sich auf jeden Menschen neu einzustellen. Man muss für sich selektieren, wie zum Beispiel Gesagtes gemeint ist.

Wie hast Du Dich während der Ausbildung weiter entwickelt?
Eine große Entwicklung hatte ich in der Pflege-Bedarfs-Erhebung. Man kommt in ein Haus, sieht den Patienten und muss sehen können, welchen Pflegebedarf er nun hat.

Welche Befürchtungen hattest Du bezüglich der Ausbildung?
Durch meine Vorkenntnisse durch die vorherige Krankenpflegeausbildung und die gute Praxisanleitung hatte ich keine Befürchtungen.

Was machst Du jetzt in der Sozialstation?
Ich bin Altenpflegefachkraft und arbeite als Springer und als Mentor für Auszubildende. Kurz nach der Ausbildung war ich etwas unsicher. Die Situation wurde jedoch bald besser durch Gespräche mit der Teamleitung und Pflegedienstleitung, Veränderungen im privaten Bereich und weil ich wachsende Aufgaben bekam (Schülerbegleitung).

Was gefällt Dir besonders?
Die Kollegen, das offene Miteinander, die große Hilfsbereitschaft. Ich wurde als „Neuling“ nicht allein gelassen.

Was gefällt dir nicht so gut?
Die Kommunikation mit den Ärzten ist manchmal sehr mühselig. Es fällt mir manchmal schwer, das persönliche Umfeld von Patienten zu akzeptieren.

Mit was beschäftigst Du Dich in Deiner Freizeit?Ich zocke gerne, habe 2 Katzen, Wandern (Pfälzer Wald), Auto fahren.

Kerstin K., Altenpflegerin, stellvertretende Pflegedienstleitung und Leitung der Verhinderungspflege

Kerstin KemperWarum hast Du Dich für die Pflege entschieden?
Nach meiner Ausbildung zur Zahnarzthelferin wollte ich mich verändern und in einen anderen sozialen Bereich wechseln. Letztendlich bin ich in der ambulanten Pflege gelandet und hatte einfach Lust darauf, das auszuprobieren.

Deine Ausbildung? Dein Werdegang?

„Haha, die lange oder die kurze Version?“ Spaß beiseite, wir nehmen die kurze.

Im Jahr 2000 habe ich bei der Ökumenischen Sozialstation im Mobilen Sozialen Dienst (MSD) angefangen zu arbeiten. 2007 bis 2010 habe ich dann die Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin gemacht und dann als Tourenschwester und  Mentorin für externe Auszubildende gearbeitet. 2014 habe ich die Weiterbildung zur Praxisanleiterin absolviert und war dann zuerst für die Auszubildenden am Standort Süd zuständig, später für die Gesamteinrichtung. 2017 habe ich eine Weiterbildung für Beratungseinstätze nach §37,3 SGB XI und Schulungen nach §45b SGB XI gemacht. Meine Hauptaufgabe lag nun in den Beratungseinsätzen, Schulungen von Angehörigen, Betreuung der Mentoren und Praxisanleiter an den verschiedenen Standorten der Einrichtung, Unterstützung der Pflegedienstleitung im Bereich der Verhinderungspflege, medizinische/pflegerische Versorgung von Klienten insbesondere an den Wochenenden. 2019 habe ich die Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft abgeschlossen und bin nun stellvertretende Pflegedienstleitung am Standort Südwest und Bereichsleitung der Verhinderungspflege.

Es war die kurze Version, ehrlich!!!

Wie lange bist du jetzt bei der Sozialstation Ludwigshafen?
Ich feiere auch ein Jubiläum… 20 Jahre!!!

Was machst Du jetzt in der Sozialstation?
Mein Hauptaufgabenbereich liegt nun in der Mitarbeiterführung, -planung und –koordination sowie der Klientenaufnahme, - Planung und Beratung.

Was gefällt Dir besonders?
Wenn man sich beruflich weiterentwickeln will, wird man hier auch entsprechend gefördert. Klar muss man auch hier Engagement zeigen, es fliegt einem nicht einfach so zu, aber am Ende lohnt es sich. Meistens haben wir eine gute Stimmung auf Station.

Was gefällt dir nicht so gut?

Die politischen Rahmenbedingungen in der Pflege. In der Einrichtung kann ich das nicht wirklich pauschalisieren, es gibt immer mal was, was einen stört oder nicht gefällt. Es wäre unnormal, wenn ich sage, alles ist immer toll und wunderbar.

Mit was beschäftigst Du Dich in Deiner Freizeit?
Ich pflege sehr viel meine sozialen Kontakte, Gesellschaftsspiele, ich genieße es zu reisen oder auch mal ein gutes Buch zu lesen. Ich mag es draußen in der Natur zu sein und gehe gerne auf Konzerte, etc. und ganz klar mag ich es auch, einfach mal die Beine hochzulegen und ein paar Folgen einer Serie zu schauen.

Maxim N., Auszubildender

Maxim NonoWarum hast Du Dich für die Pflege entschieden?
Ich habe schon eine ganze Weile als Helfer in einem Pflegeheim gearbeitet und mich dann entschieden, die Ausbildung zu machen.

Deine Ausbildung? Dein Werdegang?
Ich bin in der Ausbildung zum staatlich examinierten Altenpfleger. Ich sehe darin eine für mich große berufliche Chance.

Wie lange bist du jetzt bei der Sozialstation Ludwigshafen?
Ich bin seit Mai 2019 hier und fühle mich sehr wohl.

Was machst Du jetzt in der Sozialstation?
Ich fahre täglich mit meinem Praxisanleiter zu den Klienten. Mein Praxisanleiter vermittelt mir die praktischen Grundlagen und wir setzen das, was ich in der Theorie gelernt habe, in die Praxis um.

Was gefällt Dir besonders?
Mir gefällt die gute Stimmung bei der Sozialstation und dass ich seit Beginn meiner Ausbildung immer von meinem Praxisanleiter betreut werde und mit ihm die Tour fahre.

Was gefällt dir nicht so gut?
Dass ich so früh aufstehen muss.

Mit was beschäftigst Du Dich in Deiner Freizeit?
Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie, wir gehen viel spazieren oder auch mal zusammen essen. Ich bin ein großer Fußballfan. An freien Sonntagen spiele ich auch sehr gerne selbst Fußball.

Nina K., Auszubildende zur Pflegefachkraft

Nina KarcherWarum hast Du Dich für die Ausbildung in der ambulanten Pflege entschieden?
Im Heim herrschen die Gesetze der Gesunden, und im ambulanten Bereich die Patienten selbst, da wir Pflegekräfte Gäste in den eigenen vier Wänden der Patienten sind.

Erinnerst Du Dich an Deinen ersten Tag in der Sozialstation?
Die Pflegedienstleitung hat mir die Betriebsregeln und Rechte durch einen dicken Ordner nahe gebracht – aber sehr liebevoll . Ich war sehr neugierig an diesem Tag, was auf mich zukommt.

Was waren die Herausforderungen?
Erstmal Oggersheim kennenlernen und die jeweiligen Straßen zu den Patienten zuzuordnen.

Wie hast Du Dich während der Ausbildung entwickelt?
Nach vielen Stürmen und privaten Niederlagen war die Schule ein gutes, stabiles Netz, um weiter meinen beruflichen Weg gehen zu können. Und die Sozialstation war immer ein toller Rückzugsort, wenn mir etwas auf dem Herzen lag.

Was waren Deine Befürchtungen?
Durch meine private Situation gab ich oft die Hoffnung auf, weiter zu machen und meine Ausbildung zu Ende zu bringen.

Wie geht es Dir jetzt nach fast drei Jahren Ausbildung?
Ich bin kurz vor dem Ende meiner Ausbildung und bin sehr froh und erleichtert darüber, dass ich mich nur noch auf das Wesentliche der Arbeit konzentrieren kann.

Unsere Arbeit – unser Wirken

Als MitarbeiterInnen der Ökumenischen Sozialstation sehen wir unsere gesamte Arbeit als Lebenshilfe für Menschen und im Sinne von Caritas und Diakonie als Ausdruck christlicher Nächstenliebe. Das heißt für uns:

  • den Nächsten so anzunehmen, wie er ist
  • ein offenes Ohr für unsere Patienten, ihre Bezugspersonen und unsere KollegInnen zu haben
  • den Patienten Mut zu machen, den eigenen Weg anzunehmen und zu gehen
  • dem Anderen Wertschätzung, Empathie und Respekt entgegenzubringen
  • eine vertrauensvolle Beziehung zu unseren Patienten und ihren Bezugspersonen aufzubauen
  • sensibel zu sein und zwischen den Zeilen lesen zu können
  • nicht veränderbare Situationen auszuhalten

Für uns bedeutet Seelsorge, sich in Krisensituationen unserer Kunden wie Alter, Krankheit und Sterben auf ihre Glaubens- und Sinnfragen einzulassen, ihnen aktiv zuzuhören und Verständnis zu zeigen.

Wir respektieren die unterschiedlichen religiösen Kulturen unserer Kunden und vermitteln auf Wunsch Kontakt zu SeelsorgerInnen, Kirchengemeinden und anderen entsprechenden Personen oder Organisationen.